Was ein Kugelschreiber über Dich aussagt, bevor Du den Mund aufmachst
Ein Handwerker aus dem Siegerland hat mir einmal seinen Werkzeugschrank gezeigt. Ganz hinten, zwischen Zollstock und Ersatzakkus, lag ein Kästchen mit Kugelschreibern. Verschiedene Farben, verschiedene Logos. Er hatte sie alle irgendwann als Werbeartikel beim Erstkontakt bekommen. Keiner davon war von ihm. Keiner davon war für ihn gedacht. Und keiner davon hatte irgendetwas hinterlassen; außer dem leisen Eindruck, dass da jemand einfach Ware verteilt hatte.
Was wäre gewesen, wenn einer dieser Kugelschreiber anders gewesen wäre? Schwerer. Mit einer Gravur, die man mit dem Daumen ertastet. Mit einer Karte dabei, handgeschrieben, mit seinem Namen drauf?
Er hätte es gemerkt. Sofort.
Was passiert, wenn jemand etwas in die Hand bekommt?
Das ist die Frage, die mich seit 2009 beschäftigt. Seit meiner ersten PSI-Messe, wo ich zum ersten Mal verstanden habe, dass die meisten Unternehmen Werbeartikel kaufen, ohne sich diese Frage je gestellt zu haben. Sie denken an Stückzahlen, an Budgets, an Lieferzeiten. Sie denken nicht daran, was in dem Moment passiert, wenn der Empfänger das Ding in die Hand nimmt.
Dabei ist genau dieser Moment entscheidend.
Ein Kugelschreiber wird angefasst. Er hat Gewicht. Er hat eine Oberfläche. Die Gravur – wenn sie da ist – ist unter dem Daumen ertastbar. Das ist kein Sehen, das ist Fühlen. Und was wir fühlen, vergessen wir nicht so schnell wie das, was wir nur gesehen haben. Die Neurowissenschaft nennt das embodied cognition: Erfahrungen, die durch den Körper laufen, hinterlassen tiefere Spuren als solche, die nur über Augen und Ohren ankommen.
Werbeartikel sind deshalb die einzige Marketingmaßnahme, die Dein Kunde anfassen, benutzen – und nicht wegklicken kann.
Warum beim Erstkontakt so viel auf dem Spiel steht
Der erste Kontakt mit einem potenziellen Kunden ist kein Moment, in dem man viel sagen kann. Meist hat man wenige Minuten. Einen Händedruck. Einen Austausch. Und dann: Was bleibt?
Eine Visitenkarte, die man vergisst. Oder etwas, das man benutzt.
Das Starterset, das ich für diesen Moment zusammengestellt habe, besteht aus zwei Teilen: einem hochwertigen Kugelschreiber mit Gravur und einer handgeschriebenen Grußkarte. Nicht weil das besonders teuer wäre – ab 100 Stück ist es das nicht. Sondern weil beides zusammen eine einzige Botschaft sendet: Hier hat jemand nachgedacht, bevor er es in die Hand genommen hat.
Diese Botschaft hört der Empfänger nicht. Er spürt sie.
Was bleibt, wenn der Moment vorbei ist?
Ein guter Kugelschreiber liegt nicht in einer Schublade. Er liegt auf dem Schreibtisch. Er wandert in die Jackentasche. Er landet auf dem Beifahrersitz. Er wird benutzt – täglich, manchmal wochenlang. Und jedes Mal, wenn jemand diesen Kugelschreiber in die Hand nimmt, ist Dein Name da. Dein Logo. Deine Gravur unter dem Daumen.
Das ist keine Werbung. Das ist Präsenz.
Die Frage ist nicht, ob Du Dir Werbeartikel beim Erstkontakt leisten kannst. Die Frage ist, ob Du Dir leisten kannst, nichts zu hinterlassen – oder das Falsche.
[→ Zum Starterset: Kugelschreiber mit Gravur und handgeschriebener Grußkarte]
Bildquellen
- Kugelschreiber rot: Autorenschöpfung
