Der Werbeartikel als Stimulus

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Kann ein Werbeartikel als Stimulus eingesetzt werden, der den potentiellen Kunden final dazu animiert, sich mit Ihrem Produktspektrum zu befassen? Ja, er kann. Sein gezielter Einsatz ist eine von mehreren Chancen, den Interessenten anzusprechen und ihn auf dem Weg zur Kaufentscheidung für Ihr Produkt zu begleiten. Nutzen Sie die Möglichkeiten der haptischen Werbung. Haken Sie sich unter. Geben Sie dem Interessenten einen Grund an die Hand, sich näher mit Ihrem Angebot zu befassen. Dabei sollte dieses Stilmittel keineswegs das Einzige sein. Es könnte aber genau das sein, welches der Wettbewerb vernachlässigt. Ihr Pluspunkt, der den Interessenten überzeugt und vielleicht zum nächsten Kunden macht.

AIDA und der ZMOT

Als Sie sich mit der Vermarktung Ihres Produkts beschäftigt haben, ist Ihnen das AIDA-Modell untergekommen. Es beschreibt in stark vereinfachter Form die Reise des Kunden von der ersten Begegnung bis zum Kauf Ihres Produktes: Sie wecken seine Aufmerksamkeit. Sie machen ihn neugierig. Sie sorgen dafür, daß er Ihr Produkt unbedingt haben möchte. Bestenfalls sucht er Ihre Website, Ihren Onlineshop oder Ihr Ladengeschäft auf. Dieser Weg ist nicht von jetzt auf gleich absolviert. Unterwegs ergeben sich vielfache Ansatzpunkte für die eigene Vermarktungsstrategie. Der Werbeartikel als Stimulus ist einer davon. Aktuell bieten wir viele Artikel im Rahmen einer Sommeraktion vergünstigt an.

Google stellt auf ein sehr vereinfachtes Modell ab und propagiert den „Zero Moment of Truth“:

Nach Ansicht des Online-Marketing Giganten benötigt es einen Stimulus als Trigger. Dieser regt einen Interessenten dazu an, sich näher mit einem Produkt zu befassen. Im Rahmen dessen wird er sich näher mit der Thematik auseinandersetzen und befindet sich nach unserem gemeinsamen Verständnis dann bereits mitten in der „Customer Journey“. Die befördert ihn, stellen wir es geschickt an, vom Interessenten zum Kunden.

Der ZMOT beschreibt also den Zeitpunkt, zu dem sich ein Interessent – nolens volens – für unser Angebot entscheidet. Der First Moment of Truth ist der Zeitpunkt, zu dem der potentielle Kunde physisch vor dem Angebot steht. Dies kann z.B. das Regal sein, auf dem sein letzendlicher Wunschartikel platziert ist. Der Second Moment of Truth ist die Phase, in der der Interessent dem Produkt seiner Wahl – live z.B. in Form eines Musters – begegnet und es auf die ihm zugedachten Eigenschaften prüfen kann. Hier erweist sich dann, ob seine Vorstellungen mit der Produktbeschreibung harmonieren.

Werbeartikel als Stimulus einsetzen

Folgen wir dieser Darstellung, wäre ein geschickt ausgewählter und platzierter Werbeartikel also auch ein Trigger. Das an sich schon hohe Kommunikationspotential läßt sich steigern, wenn insbesondere Qualität und Funktionalität des ausgewählten Werbeträgers stimmig sind. Zusammen mit einem hohen Gebrauchswert und einem originellen Design können Sie punkten. Nicht so sehr scheint es nach meiner Erfahrung darauf anzukommen, ob Sie ein Markenprodukt einsetzen.

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